Adventskalender für Kinder: 24 Ideen zum Befüllen (nicht nur mit Schokolade)

Ein Adventskalender ist ein Countdown bis Weihnachten: Er hat 24 Türchen, eines für jeden Tag vom 1. bis 24. Dezember, und die Kinder öffnen jeden Tag eines. Das klassische Format enthält Schokolade, doch ein selbst gemachter Kalender verträgt viel mehr: kleine Gegenstände, Zettel mit Familienplänen und eine Überraschung mit dem eigenen Namen. Hier finden Sie 24 Ideen, nach Wochen geordnet und so verteilt, dass die Begeisterung nicht zur Monatsmitte nachlässt.

Vor dem Start: die Drittel-Regel

Teilen Sie die 24 Türchen ungefähr zu gleichen Teilen in drei Arten auf:

  • 8 kleine Aufmerksamkeiten: Dinge, die ins Türchen passen und wenig kosten.
  • 8 Aktivitäten: ein Zettel mit einem Plan für diesen Tag oder dieses Wochenende.
  • 8 „besondere“ Überraschungen: über den Monat verteilt, mit der größten am 24.

An die Aktivitäten erinnern sich Kinder später am meisten, und sie kosten am wenigsten. Legen Sie sie aufs Wochenende, wenn wirklich Zeit dafür ist.

Woche 1 (1. bis 7. Dezember): mit Vorfreude starten

  1. Ein Begrüßungszettel, der erklärt, wie der Kalender funktioniert, und eine kleine Süßigkeit.
  2. Weihnachtsaufkleber zum Verzieren von Heft oder Zimmertür.
  3. Plan: gemeinsam den Baum schmücken und das Kind den ersten Schmuck aufhängen lassen.
  4. Eine Weihnachtssocke für den Rest des Dezembers.
  5. Plan: den Wunschzettel schreiben, an das Christkind, den Weihnachtsmann oder die Heiligen Drei Könige. Dafür gibt es eine kostenlose Vorlage zum Ausdrucken.
  6. Ein Christbaumanhänger mit Namen, damit das Kind jedes Jahr „seinen“ Anhänger aufhängt. Ideen finden Sie in unserer Kollektion personalisierte Weihnachtsdeko.
  7. Plan: Weihnachtsfilm mit der Familie, mit Popcorn und Decken auf dem Sofa.

Woche 2 (8. bis 14. Dezember): ans Werk

  1. Plan: Weihnachtsplätzchen backen. Legen Sie einen der Ausstecher und den Zettel mit dem Plan ins Türchen. Ideen finden Sie bei den 12 Ausstechern für Weihnachtsplätzchen.
  2. Eine kurze Weihnachtsgeschichte zum Vorlesen am Abend.
  3. Filzstifte oder Wachsmalstifte für die Bastelarbeiten der nächsten Tage.
  4. Plan: eine Weihnachtsbastelei, etwa Anhänger aus Salzteig oder eine Papiergirlande. Hier finden Sie Weihnachtsbasteleien für Kinder.
  5. Eine kleine Taschenlampe und der Plan, die Weihnachtsbeleuchtung Ihrer Stadt anzusehen.
  6. Ein kleines Puzzle mit wenigen Teilen, passend zum Alter.
  7. Plan: Oma und Opa anrufen oder per Video anrufen, um ihnen ein Weihnachtslied vorzusingen.
  8. Ein befüllbarer Buchstabe mit der Initiale, mit ein paar Süßigkeiten darin. Ist er leer, dient er zum Aufbewahren von Schätzen. Befüllbaren Buchstaben ansehen.

Woche 3 (15. bis 21. Dezember): an andere denken

  1. Plan: eine Tüte mit Spielzeug oder Kleidung packen, die das Kind nicht mehr nutzt, um sie zu spenden.
  2. Ein Umschlag und eine Briefmarke, um jemandem aus der Familie eine Karte zu schicken.
  3. Plan: die Tischkarten für das Essen an Heiligabend basteln, mit dem Namen jedes Gastes. Ideen finden Sie bei den Weihnachts-Tischkarten für den Tisch.
  4. Eine Weihnachtsmütze oder ein Weihnachtshaarreif für das Essen am 24.
  5. Plan: gemeinsam ein Geschenk einpacken für eine andere Person im Haushalt.
  6. Ein einfaches Kartenspiel für die Ferien-Nachmittage.
  7. Plan: Spieleabend mit Brettspielen, jetzt, wo die Schulferien beginnen.

Woche 4 (22. bis 24. Dezember): der letzte Countdown

  1. Ein selbst gemaltes „Spaß-Los“, um morgens gemeinsam die spanische Weihnachtslotterie (am 22. Dezember) anzusehen.
  2. Socken oder ein Weihnachtsschlafanzug, der am nächsten Abend zum ersten Mal getragen wird.
  3. Die große Schlussüberraschung: etwas mit dem eigenen Namen, das im Kinderzimmer bleibt, etwa ein personalisierter Kinderbuchstabe oder ein Türschild mit Namen fürs Kinderzimmer. Da es der letzte Tag ist, kann sie außerhalb des Kalenders liegen, eingepackt neben dem Türchen.

So basteln Sie einen Adventskalender selbst

Sie müssen keinen kaufen. Drei Formate, die mit Dingen funktionieren, die Sie schon zu Hause haben:

  • Nummerierte Umschläge, mit Klammern an einer Schnur aufgehängt. Das ist das schnellste Format und eignet sich für Zettel mit Aktivitäten.
  • Streichholzschachteln oder kleine Schachteln, beklebt, von 1 bis 24 nummeriert und als Baum gestapelt.
  • Stoffsäckchen, an einen Zweig gebunden. Sie lassen sich jedes Jahr wiederverwenden.

Ein Trick, der Ärger erspart: Bereiten Sie alle 24 Türchen vor dem 1. Dezember vor und bewahren Sie die Aktivitätszettel geordnet in einem separaten Umschlag auf. Passt ein Plan an einem Tag nicht, tauschen Sie ihn gegen einen anderen, ohne dass das Kind es merkt.

Häufige Fragen

Wann beginnt der Adventskalender?

Der Adventskalender für zu Hause beginnt am 1. Dezember und endet am 24., deshalb hat er 24 Türchen. Der liturgische Advent beginnt am vierten Sonntag vor Weihnachten, doch Familienkalender zählen fast immer vom 1. bis zum 24.

Was kann man außer Schokolade in einen Adventskalender für Kinder tun?

Aufkleber, Buntstifte, kurze Geschichten, Christbaumschmuck und Zettel mit Familienaktivitäten, etwa Plätzchen backen oder die Weihnachtsbeleuchtung ansehen. An die Aktivitäten erinnern sich Kinder am meisten, und sie kosten kein Geld. Verteilen Sie sie auf die Wochenenden.

Wie viel Geld sollte man für einen Adventskalender ausgeben?

Das liegt bei Ihnen. Ist ein Drittel der Türchen Aktivitäten und ein weiteres Drittel Kleinigkeiten für ein oder zwei Euro, kann der komplette Kalender weniger kosten als ein einziges Spielzeug. Heben Sie das Budget für die Überraschung am 24. auf, die die größte Freude macht.

Wie bastle ich einen Adventskalender selbst?

Mit 24 Umschlägen, Schächtelchen oder Säckchen, nummeriert von 1 bis 24. An einer Schnur mit Klammern aufgehängte Umschläge sind das schnellste Format. Bereiten Sie alle Türchen vor dem 1. Dezember vor und bewahren Sie die Aktivitäten geordnet auf, damit Sie sie bei Bedarf tauschen können.


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